Am Mittwoch, 3. Juni 2026 – über 2 Jahre nach seiner Abreise – war er zurück: Otto Kuhn hängt wieder an seinem angestammten Ort an der Badstrasse 17. Den ganzen Tag über waren die Transporteure und Spezialisten damit beschäftigt, das dreiteilige, rund 1’200 Kilogramm schwere Kunstwerk wieder an der Fassade zu befestigen.

Am Donnerstag, 28. März 2024 wurde das Kunstwerk abtransportiert. Ein Lastwagenkran hob das Werk aus Aluminiumguss auf die Ladefläche und los ging es nach Aarau. Auf dem Gelände der Firma H. Rüetschi AG – sie sind spezialisiert auf Kunstguss – wurden die 11 Elemente zwischengelagert und vom Restaurator Felix Forrer aus Basel wieder aufgefrischt. Forrer hatte selber vor rund 17 Jahren bei Rüetschi gearbeitet. «In Aarau war das Werk in den richtigen Händen, Rüetschi kennt sich gut aus, wenn es darum geht, solche Werke an einer Fassade wieder anzubringen».

Die Restauration war innerhalb von rund vier Monaten abgeschlossen. Danach folgte das lange Warten. Die Bauarbeiten an der Badstrasse 17 verzögerten sich, und damit rückte auch die Montage immer weiter in die Ferne. Umso erfreulicher, konnte das rund 10x3m grosse Werk des Badener Künstlers gereinigt und nun in neuem Glanz wieder an die aufgedämmte Fassade montiert werden. 

Otto Kuhn – 1918 in Wohlen geboren und lange Zeit als Lehrer an der Bezirks- und später an der Kantonsschule Baden tätig – schuf das Werk an der Badstrasse 17 im Jahr 1966. In Baden selber sind weitere Arbeiten von Otto Kuhn im öffentlichen Raum zu sehen. Dazu gehört unter anderen auch das Wandbild (Betonmalerei) «Badenfahrt» am Schwibbogen neben dem Stadthaus beim Durchgang zur Oberen Halde. Otto Kuhn starb 1980 im Alter von 61 Jahren in seinem Wohnort Baden.

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Start mit den Wiedermontagearbeiten in der Badstrasse und am Moserweg
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Das erste Element wird an den neu angebrachten Verankerungen montiert
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Ist der Unterschied...
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